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MdL H. Radlmeier und CSU-Fraktionschef D. Sporer stecken die Prioritäten für die Region Landshut ab: Gesundheit, Verkehr und die Wirtschaftsförderung

radl sporer

Stadt & Landkreis (10.03.2017) Wo Stadt und Landkreis Landshut noch enger zusammenarbeiten könnten, diskutierten Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier und Daniel Sporer, Fraktionssprecher der CSU im Kreistag.

In vielen Bereichen, wie etwa im Berufsschulzweckverband, arbeiten Stadt und Landkreis Landshut bereits eng zusammen. Gründe dafür gibt es genug: Man schont finanzielle wie personelle Ressourcen und kann Aufgaben wirtschaftlicher und effektiver erfüllen. In den Augen von Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut und Daniel Sporer, Fraktionssprecher der CSU im Kreistag, gäbe es aber noch weitere Bereiche, in denen ein Schulterschluss zwischen Stadt und Landkreis sinnvoll wäre.

Für Helmut Radlmeier, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags, ist es vor allem die Kooperation der Krankenhäuser in der Region, die voranschreiten muss. „Das Klinikum und die Häuser der Lakumed-Gruppe sollten enger zusammenarbeiten“, fordert der Abgeordnete. Damit könnte man sich eine teure Doppelung von Strukturen sparen. Gerade im Sekundärbereich sieht Radlmeier hier Potenzial. Wichtig ist für Radlmeier aber in erster Linie eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Bisher werden etwa Patienten aus der Region, die sich bei Arbeitsunfällen schwer verletzen, nach Regensburg oder München ausgeflogen, weil weder das Klinikum noch das Achdorfer die Anforderungen der Berufsgenossenschaften erfüllen. „Im Verbund würden Klinikum und Achdorfer die Bedingungen erfüllen. Damit könnten Schwerverletzte auch in Landshut behandelt werden“, erläutert Radlmeier. „Hier muss einfach eine Zusammenarbeit her“, so Radlmeier.

Einen großen Schritt weiter ist man dagegen bei der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Stadt und Landkreis planen derzeit einen gemeinsamen Tarifverbund – ein Schritt den sowohl Sporer als auch Radlmeier unterstützen: „Das Ziel muss die bessere Vernetzung der ganzen Region sein“. Allerdings müsse man auch die Kosten im Blick haben. Zudem sei nicht für jede Ortschaft ein Bus nötig, ein Anrufsammeltaxi sei hier die vernünftigere Lösung. Langfristig müsse man außerdem einen zentralen Busbahnhof, am besten in der Nähe des Landshuter Hauptbahnhofes ins Auge fassen, führte Sporer aus. Nur so schaffe man eine sinnvolle Verbindung zwischen Auto, Bus und Bahn, ergänzte Radlmeier.

Westtangente

Auch bei der Westtangente waren sich Stadtrat Radlmeier und Kreisrat Sporer einig: Ein umfassendes Gutachten soll die Auswirkungen auf Stadt und die Gemeinden Tiefenbach und Kumhausen darlegen. „Die Entlastung für die einen darf nicht zur Belastung für die anderen werden. Ein offener Dialog zwischen Stadt, Landkreis und den Gemeinden ist die Basis für ein Gelingen“, so das Fazit.

Großes Potenzial sehen Sporer und Radlmeier außerdem bei der Wirtschaftsförderung und im Bereich Marketing. Hier könnte man noch stärker als eine Region auftreten. „Wir müssen die Stärken, die die ganze Region hat, noch besser betonen“, waren sich Sporer und Radlmeier einig.

Themen, die den Landkreis und die Stadt gleichermaßen betreffen, wollen Sporer und Radlmeier künftig in gemeinsamen Sitzungen der CSU-Stadtrats- und der Kreisratsfraktion besprechen. „Zusammen kann man einiges bewegen“, so Landtagsabgeordneter Radlmeier und Kreisrat Sporer abschließend.

Im Bild oben:: Sehen in der Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis großes Potenzial: Daniel Sporer, Fraktionssprecher im Kreisrat, und Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut.

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