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"Schulen pädagogisch bauen"- BLLV-Vorsitzender Fritz Wenzl bei Oberbürgermeister Alexander Putz

bll voeputz

Landshut (16.02.2017) Bildung als oberste Priorität: BLLV-Kreisvorsitzender bei OB Putz - Da die Schulbaumaßnahmen in der Stadt immer wieder Thema des Stadtrates sind,hat der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV),Fritz Wenzl, die Gelegenheit wahrgenommen, um Oberbürgermeister Alexander Putz die Broschüre des BLLV „Schulen pädagogisch bauen“ zu überreichen.

Begleitet wurde der Vorsitzende von Gabi Jahn, die im BLLV-Kreisverband in der Abteilung

„Schulpolitik“ mitwirkt. In dem fast einstündigen Gespräch zeigte der

Oberbürgermeister großes Interesse an der umfangreichen Broschüre, die alle

Facetten des modernen Schulbaus beinhaltet.

OB Putz gab den Lehrervertretern einen Einblick in die geplanten Umsprengelungen,

die Voraussetzung für einen zukunftsorientierten Schulbau darstellen. Dabei

erläuterte er auch das prognostizierte starke Wachstum der Stadt in den

entsprechenden Vierteln und den daraus erwachsenden Raumbedarf. Das nahm

Wenzl zum Anlass, auf die heutigen Anforderungen im Schulbau hinzuweisen, die in

der Broschüre des BLLV sehr umfassend ausgeführt sind. Beispielsweise dürfe nicht

übersehen werden, dass die Schulhäuser heute viele Nebenräume zur

Differenzierung und als Arbeitsplätze für Unterstützungssysteme brauchen.

Klassenzimmer seien heute Lernwerkstätten und würden neben zeitgemäßer

Ausstattung auch Gruppenarbeitsräume brauchen.

„Die berechtigte Forderung nach mehr Individualisierung in unseren Schulen

bedingen auch Sprechzimmer und Arbeitsräume für Förderlehrer,

sonderpädagogisches Fachpersonal, Seminare und Schulberater“, ergänzte Wenzl.

Mit dem Kapitel „Gute Akustik als absolute Grundlage für erfolgreiches Lernen“

stießen beide Pädagogen beim Oberbürgermeister auf offene Ohren. Gabi Jahn

ergänzte, dass dies allerdings nicht nur ein Thema für die Neubauten sei, sondern

auch eine Herausforderung für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im

laufenden Unterhalt. Der Oberbürgermeister machte keinen Hehl aus der

angespannten finanziellen Situation der Stadt. Trotzdem genießen für ihn die

Bildungsausgaben höchste Priorität. Als Beispiel hob er die „Digitalisierung im

Bereich der Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ hervor. Der Einsatz

zeitgerechter digitaler Medien im Unterricht sei unabdingbar. Doch die hierfür

notwendige Ausstattung der Schulen stellt die Kommunen als Sachaufwandsträger

vor große finanzielle Herausforderungen. Hier dürfe die Stadt nicht alleine gelassen

werden und müsse seitens Bund und Ländern deutlich entlastet werden, betonte

Oberbürgermeister Alexander Putz. Die Vertreter des BLLV sicherten ihm dabei die

Unterstützung des Gesamtverbandes zu, der mit Nachdruck bei der Staatsregierung

mehr finanzielle Mittel für zeitgerechten Schulbau einfordert.


presse_16_BLLV_OBPutz.pdf
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