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FDP-Landesparteitag: 400 Delegierte feierten den neu gewählten Landshuter OB Alexander Putz mit Beifall 'Große Wahlerfolge sind für die FDP überall möglich'

fdp duin putz zwei

FDP-Landesvorsitzender Albert Duin (links) mit "Shooting-Star" Alexander Putz

Landshut/Ergolding (20.11.2016) Heute, Sonntag, wird ab 10 Uhr der zweitägige Landesparteitag der FDP im Ergoldinger Bügersaaal fortgesetzt. Unter den 400 Delegierten aus allen bayerischen Kreisverbänden sind auffallend viele junge Vertreter bzw. Vertreterinnen. Es stehen keinerlei Wahlen an. Dennoch waren die Delegierten und auch die Medienverteter in erster Linie auf den Auftritt, die Rede des neu gewählten Landshuter Oberbürgermeisters Alexander Putz gespannt.

Der 53-jährige wurde denn auch wie ein neuer Hoffnungsträger, wie ein Superstar gefeiert. Er machte den "lieben Parteifreunden" in seiner völlig frei gehaltenen 25 Minuten-Rede Mut, die FDP künftig als eine Partei zu sehen, die keinerlei Angst vor der 5-Prozent-Hürde mehr haben müsse. "Für den Liberalismus ist ein riesiges Potential bei den Menschen vorhanden", so Alexander Putz, der als gebürtiger Österreicher am 23. Oktober in einer Stichwahl mit 63 zu 37 Prozent gegen einen renommierten Konkurrrenten aus der CSU die OB-Wahl sensationell hoch gewinnen konnte, "mit sachlicher Leidenschaft", wie Putz betonte, ohne jeden direkten Angrifft gegen Mitbewerber.

FDP-Landesvorstandsmitglied Dr. Werner hatte vom Parteitagspodium aus den Landshuter als "Shootingstar" angekündigt. "Liberalismus passt ideal zur Liberalitas Bavaria", so der Redner unter Beifall. man müsse nur daran glauben, dann sei überall jeder Erfolg möglich. Ihm, dem FDP-OB-Kandidaten war schon klar, dass die OB-Wahl in erster Linie eine Persönlichkeitswahl sei. Die meisten Landshuter hätten "noch nie zuvor FDP gewählt". Doch er, so Putz, sei "genau in der richtgen Partei, in der FDP" und sofort klatschte der Parteitag erneut donnernden Beifall. Und er bemühte sogleich dem Philosophen Max Weber, wie schon so oft auch im OB-Wahlkampf: "Libealismus ist keine Ideologie, aber eine Haltung".Auch in der Kommunalpolitk gebe es keine einfachen Lösungen und Antworten auf die vielen Herausforderungen. Im Wahlkampf sei ihm gelegentlch vorgeworfen worden, er gehe viel zu freundschaftlich mit den Mitbewerbern um, so könne er nie und nimmer Oberbürgermeister werden. Doch diesem Verlangen wollt er nicht nachkommen. Er wolle vielmehr "Andersdenkenden mit Respekt begegnen". In diesem Zusammenhang ermahnte er die Parteitgsmitglieder bei der Aufstellung der Bundestagskandidaten Fairneß zu wahren, damit die Partei danach gemeinsam kämpfen könne. Die FDP habe in der Wählerschaft ein riesiges Potential. In diesem Zusammenhang beezeichnete der Redner schmunzelnd Angela Merkel als die bisher "beste SPD-Kanzlerin".

Nein, Angriffe gegen die politischen Gegner gab es von Putz nicht, nicht gegen die CSU, die SPD, die Grünen oder gar die AfD und auch die Freien Wähler blieben ungenannt. Die "Partei" von Hubert Aiwanger hat heute, Sonntag, Bezirksparteitag in Natternberg. Nach den andauernd schlechten Umfragewerten sollen einige Kreisverbände der "Freien" den Rückzug aus der Landes- und Bundespolitik gefordert haben, um die "Freien" nicht als starke Gruppierung in der Kommunalpolitik, in den Städten, Kreisen und Gemeinden zu gefährden.

ergolding fdp alle

Die FDP-Delegierten aus Stadt und Landkreis Landshut, allen voran die bildhübsche Bundestagskandidatin Nicole Bauer (29), dürfen sich vom künftigen OB Alexander Putz einen gehörigen Rückenwind für die anstehenden Wahlen zum Bundestag (2017), zum Landtag (2018), zur Europawahl (2019) und dann zu den Kommunalwahlen 2020 ausrechnen. Ja, 2020 will sich ja Alexander Putz schon wieder selbst zur OB-Wahl stellen, damit sie endlich wieder mit der Wahl der Stadträte zusammengelegt werden kann. Am Neujahrstag 1. Januar (ein Sonntag) tritt Alexander Putz sein Amt als Oberbürgermeister an. Noch ist nicht bekannt, welche personellen Änderungen er in der Rathausspitze vornehmen will. Auch über die Position des Persönlichen Referenten, der ja ein Experte, eine Fachfrau für Tourismus, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung sein soll, ist noch nichts bekannt. Seine engsten beiden Wahlkampf-Manager, PR-Experte Bernd Einmeier und Stadtrat Norbert Hoffmann, kommen nach eigenem Bekunden nicht in Frage.  

   

        

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