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König-Stiftung: Wirtschaftsprüfer sollen jetzt die heftig diskutierten Vorgänge bewerten - OB Putz und Fraktionsführer einig - Neu: "Dubios anmutenden Kaufvertrag" an die Staatsanwalt weitergeleitet

ganslberg vier

Vor einer Woche berichtete auch das Bayerische Fernsehen (Abendschau 17.30 Uhr) über Ganslberg und den Landshuter "Krimi" rund um die Fritz-König-Stiftung

putz alexander neuerkopfOB Alexander Putz ist auch Vorsitzender es Vorstands der Fritz-Koenig-Stiftung

Landshut/Ganslberg (23.11.2017) Nein, der Landkreis Landshut oder die Marktgemeinde Altdorf nehmen den weltberühmten Ausnahme-Bildhauer Fritz König - gestorben am 22. Februar 2017 - nicht für sich in Anspruch, obwohl der Wohnsitz, die Werkstatt und auch das Gestüt von Fritz König in Ganslberg, also seit sehr vielen Jahren im Gemeindebereich von Altdorf und damit im Landkreis liegt. - Heute bekamen wir die folgende Meldung aus dem Rathaus: Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft soll klären, ob die im Zusammenhang mit der Stiftung Fritz und Maria Koenig wiederholt öffentlich angeprangerten „Unregelmäßigkeiten“ tatsächlich bestehen. Darüber hat Oberbürgermeister Alexander Putz, der auch Vorsitzender des Stiftungsvorstands ist, am Montagabend die Fraktionsführer des Landshuter Stadtrats informiert. Diese haben dem Vorgehen laut Putz einhellig zugestimmt.

Zuvor hatte bereits der Geschäftsführer der Stiftung, Reinhard Sax, dem Oberbürgermeister gegenüber die Beauftragung unabhängiger Prüfer befürwortet. Auch gegen Sax persönlich waren zuletzt Vorwürfe aufgekommen. Der Oberbürgermeister begrüßt sehr, dass sich die Fraktionsvorsitzenden mit seiner Initiative einverstanden erklärt haben, denn: „Ich halte es für dringend geboten, dass die mittlerweile seit Wochen zunehmend in den Medien ausgebreiteten Unterstellungen gegen Herrn Sax, der ja auch Vollstrecker des Testaments von Fritz Koenig ist, durch neutrale Wirtschaftsprüfer aufgearbeitet werden.“ Dieses Vorgehen sei umso wichtiger, als bekanntlich ein fraktionsübergreifender Stadtratsantrag vorliegt, in dem um Aufklärung in dieser Sache gebeten wird. „Genau das ist auch aus meiner Sicht nötig, aber erst dann möglich, wenn das Ergebnis des unabhängigen Gutachtens vorliegt“, sagt Putz. Er hofft, dass damit die „für das materielle wie ideelle Erbe Fritz Koenigs, den Ruf von Herrn Sax und die Kulturstadt Landshut insgesamt äußerst schädliche Debatte“ versachlicht werden kann.

Im Zuge der laufenden internen Prüfungen sei man laut Putz darüber hinaus auf einen in seiner Abwicklung dubios anmutenden Kaufvorgang gestoßen. Die Unterlagen darüber müsse er als Vorsitzender des Stiftungsvorstands an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, die den Sachverhalt juristisch bewerten werde. Um welchen Vorgang es sich konkret handelt, wollte Putz mit Blick auf das schwebende Verfahren nicht kommentieren. Nur so viel: „Herr Sax ist an dieser Sache in keinster Weise beteiligt gewesen.“

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