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Zukunft des Parkens beginnt. Neustadt: Gebühr per Handy bezahlen ab 16.10. - Vertrag mit 'ParkNow'

park now ob neu

Landshut (02.10.2017) Wer kennt sie nicht, die lästige Kleingeldsuche am Parkscheinautomaten. Damit ist ab 16. Oktober zumindest in der Neustadt Schluss. Ab dann können Parkgebühren auf Wunsch bequem über das Handy bezahlt werden, das Ticketziehen entfällt.

Den Vertrag über eine entsprechende Zusammenarbeit haben Stefanie Stöttinger, Vertriebsleiterin der Firma „ParkNow“ – einer Kooperation zwischen BMW und der Parkmobile Group –, und Oberbürgermeister Alexander Putz nun im Rathaus unterzeichnet.

 

„Ich freue mich über diesen nach außen gut sichtbaren Einstieg in die Digitalisierung des Parkens“, sagte Putz. Für die Bürger bedeute dieses Angebot mehr Komfort. „Aber auch die Geschäftsleute in der Neustadt werden profitieren, weil sie nicht mehr so oft mit Geldwechselwünschen konfrontiert werden dürften“, betonte der Oberbürgermeister, der sich auch über die Standortwahl freut: „Dieses innovative Pilotprojekt passt bestens in unsere neue Neustadt.“

 

Das Prinzip des „Handyparkens“ ist ganz einfach erklärt: Über eine kostenlose App, eine SMS oder per Telefonanruf kann Parkzeit gekauft werden. Natürlich muss dafür das Kfz-Kennzeichen angegeben werden, damit eine Zuordnung möglich ist. Abgerechnet wird dann wahlweise über die Handyrechnung oder, sofern sich der Nutzer registriert hat, über Lastschrift, Kreditkarte oder Online-Zahlsysteme wie „Paypal“. Natürlich kann der Parkschein auch weiterhin wie gewohnt am Automaten gelöst werden.

 

Dennoch ist Putz wie Stöttinger davon überzeugt, dass sich das neue Angebot auf Dauer durchsetzen wird. Denn neben dem bargeldlosen Bezahlen hat das „Handyparken“ einen weiteren Vorteil: Mit „ParkNow“ kann die Parkzeit dank Start-/ Stoppfunktion minutengenau abgerechnet werden; die Vorauszahlung am Automaten entfällt. Das heißt: Das bisher allzu oft vorsichtshalber praktizierte „Überzahlen“ ist Vergangenheit; jeder Autofahrer löhnt nur für die Parkzeit, die er auch tatsächlich in Anspruch genommen hat. Dadurch kann die pro Parkzeitbuchung von „ParkNow“ berechnete, kleine Service-Gebühr von 25 Cent schnell mehr als ausgeglichen werden. Die Service-Gebühr wird auf die regulären Parkgebühren, die natürlich weiterhin in die Stadtkassen fließen, aufgeschlagen.

Sofern sich das „Handyparken“ in der Pilotzone Neustadt bewährt, soll das Angebot auf weitere Parkzonen der Stadt ausgeweitet werden. „ParkNow“ ist übrigens bereits in mehr als 40 Städten in Deutschland und Österreich verfügbar – am 16. Oktober beginnt laut Stöttinger nun auch in Landshut „die Zukunft des Parken

Im Bild oben:  Oberbürgermeister Alexander Putz und Stefanie Stöttinger von „ParkNow“ bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus

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