Das langjährige Mitglied der Münchener „Lach- und Schieß-Gesellschaft" erhielt dafür zahlreiche Preise („Grimmel"-Preisträger 2010, „Deutsches Kabarettbeil 2011") und war erst jüngst bei Gottschalls „Wetten daf" zu Gast.

Bereits mit den Vorgänger-Programmen „Mein Name ist Viagra, ich bring Sie groß raus!" (2006), „Ferrari humanum est" (2008) und „Du kommst spät, Burgunder!" (2010) stellte er die Lachmuskeln seines Publikums bei über 50 000 Auftritten auf eine harte Probe.

Nun folgt „Fake!"... Unsere Welt ist süchtig nach „Fakes": Völlig wertlose Schrott-Immobilien gelten als attraktive Investitionen, gegelte Raubkopierer erschleichen sich Doktorentitel und können nur operativ von ihren Ministersesseln getrennt werden, gequirlte Fischmehl-Chemopampe mit Farbstoff geht als Fitness-Snack über die Ladentheke.

Energiekonzerne verkaufen ihren 95%igen nuklearen Braunkohle-Fusel als Bio-Limonade mit Blitzsauber-Zertifikat. Auf Ü-30-Parties geben sich Hormon und Silikon ein Stelldichein.

Wie soll man sich in diesem unübersichtlichen Nebel aus Wahlversprechen, Kleingedrucktem und Halbwahrheiten zurechtfinden?

Wem soll man noch Vertrauen schenken? - Die Antwort ist naheliegend: Ecco Meineke! Er ist der Mann der Stunde! Er ist: Ihr Reiseführer durch die Potemkinschen Dörfer dieser Welt!

Russendisko Plakat"Russendisco" - Das klingt doch schon wieder ir- gendwie nach Vorurteil. Nach Wodkatrunknen Ost- europäern, auf der Suche nach Stunk und Schlä- gerei. Nach unanpassungsfähigen Leuten, die in ihrer "Väterchen Frost"-Sehnsucht schwelgen.

Von wegen: "Russendisco" läuft ganz anders ab. Mit Witz und Charme, mit Freundschaft und Ostalgie. Andrej, Mischa und Wladimir sehen in ihrer Heimat keine Zukunft mehr. Ihr Ziel lautet Berlin und ein neues Leben im bröckelnden Sozialismus von 1990.

Mit cool bis extracool begegnen sie ihrer neuen Situation. Und es muss natürlich Geld in's Haus kommen. Mit pfiffigen Ideen und unbekümmerten Idealismus machen sie das Beste daraus.

was weg is, is weg PlakatWow, was für ein Film. "Was weg is, is weg" verdient das Prädikat Pflichtfilm. Freunde weißblauen Humors kommen voll auf ihre Kosten. Von Anfang bis zum Abspann. Der Streifen knüpft an Bayerische Filmtraditionen wie "Irgendwie und sowieso" oder "Wer früher stirbt, ist länger tot" an. Regisseur Christian Lerch bringt ein Feuerwerk Bayerischer Mentalität auf die Leinwand, das sich gewaschen hat.

"Was weg is, ist weg" verknüpft Bayerische Lebensart, Dialekt und Heimatfilm zu einem überzeichneten Gespann, das tiefe Einblicke in eine Region, die irgendwo unterhalb des Weißwurstäquators liegt, zeigt. So viel steht fest: "In Bayern is es lustig".

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